|
Der grosse Gesundheitskonz
Franz Konz behauptet, daß es sich bei der Schulmedizin um nichts anderes als ein Täuschungsunternehmen handelt, soweit sich diese mit Krankheiten befaßt. (Die Unfallmedizin wird ausdrücklich von ihm bejaht.) Und daß jeder Heilkundige ein Scharlatan sei, sofern er vor seiner Therapie den Körper des Kranken nicht von den jahrelang angehäuften (in den Darmnischen festsitzenden) Kotresten und den in Blutgefäßen, Geweben und Lymphdrüsen befindlichen Giftstoffen aus Schlechtnahrung und Umweltverschmutzung befreit. Erst wenn das geschehen ist, kann seiner einleuchtenden Meinung nach eine Krankheitstherapie auf Dauer erfolgreich sein. Sein Urteil über die Schulmedizin mit ihren unausbleiblichen Nebenwirkungen: Der Arzt ist schlimmer als die Krankheit. Daß die Mediziner darüber ergrimmt sind, ist verständlich. Sehen sie ihre Felle durch das Hinschwenken ihrer Klientel zu mehr Naturmitteln mehr und mehr davonschwimmen. Zuerst ließen sie die Werbung für das Buch verbieten. Doch Franz Konz gewann den Prozeß. Weitere sind angestrengt. Man darf gespannt sein, denn ,Der große Gesundheits-Konz' kann einem die Sprache über die schweren Anwürfe und Beschuldigungen gegen die Schulmedizin verschlagen. Und eine kommende zweite Auflage ist schon sehr zu fürchten...
Die erste: Hinführen zu einer gefestigten, in sich selbst ruhenden, autarken Persönlichkeit. Das heißt, zum endgültigen Befreien von allen chemischen Arzneimitteln, Ängstlichkeit und ärztlicher Abhängigkeit. Die zweite Säule: Zusichnehmen der UrMedizin. Letztere ist eine hochwirksame Kombination verschiedener Heilkräuter, Urpflanzen und Früchte, die mindestens sechsmal täglich frisch zu sich genommen werden soll - nicht ganz einfach, aber: So werden nach gründlicher Innenreinigung des Menschen wertvollste Lebensstoffe, ausgewählte Mineralien und Spurenelemente nebst einer optimierten Vitaminauswahl dem Körper zugeführt. Diese UrMedizin steigere die Immunkräfte nach Meinung des Verfassers - weil reine Natur - in bislang nie erreichter Weise zum Gesundwerden. Was durchaus verständlich und nachvollziehbar scheint. Die dritte Säule: Aufnehmen spezieller, urzeitlicher Bewegungsarten, die über Blut, Lymphbahnen und -drüsen alle Organe entgiften helfen und zusätzlich die erreichte Schlankheit stabilisieren. Die vierte Säule: Rückführen seelischer Fehlhaltungen und Depressionen auf ihre genetisch-natürliche Prägung. Wodurch psychisches Leiden ausgelöscht und stetes Wohlbefinden ausgelöst werden soll.
Die UrTherapie steht damit in eklatantem Gegensatz zur Schulmedizin, die bekanntlich nur die Krankheitssymptome behandelt. Und deshalb zufolge der chemischen Medikamente, gefährlichen Bestrahlungen usw. meist zu schweren Nebenschäden führt. Während die UrTherapie die Leiden ursächlich angeht, diese bis auf ihre Wurzeln verfolgt und sanft auflöst. Das Studium des Buches läßt erkennen, daß es außerordentlich gründlich durchdacht ist. Die Logik der Ausführungen liest sich bestechend und man fragt sich, warum bislang noch niemand auf diese wirksame und geschlossene Form der Krankheitsbehandlung gekommen ist. Je weiter man im Buch fortschreitet, desto mehr vermag einen der Verfasser davon zu überzeugen, daß es sich bei der UrTherapie um die richtige und erfolgreiche Form des Angehens aller Leiden handelt. Das große Quellenverzeichnis (40O Seiten!) führt zum Nachweis aller bislang meist noch nie gehörten und erstaunlichen Behauptungen des Verfassers als großen Dienst am Leser die Quellen nicht nur an, sondern zitiert sogar daraus alles Wesentliche. Dadurch ist der Leser stets besser orientiert als der Arzt oder Chirurg, den er konsultiert. Denn es werden nur die Ansichten führender Professoren und Lehrmeinungen zur Behandlung der Krankheiten aufgeführt. Die vielen Referenzen von mit voller Adresse angeführten Kranken, die sich durch die UrMedizin gesund machten, beweisen, daß diese Form der Selbstbehandlung bei allen Krankheiten höchst wirksam sein muß.
Das Werk erscheint im UNIVERSITAS Verlag, München. Die Erstauflage war innerhalb von drei Monaten bereits weitgehend vergriffen. Die Zweitauflage wird wegen nicht abgeschlossener Prozesse mit Ärzteorganisationen zurückgehalten. Das Buch ist aber noch erhältlich über eine Mitgliedschaft im BUND FÜR GESUNDHEIT e.V., 52525 Heinsberg. 'Ernährungsspezialisten haben so dicke Scheuklappen vor ihren Augen, dass sie nicht mehr sehen können, dass Völker ganzer Kontinente von Anfang ihrer Geschichte an bis vor etwa 100 Jahren nie Fleisch gegessen haben'. Franz Konz, Autor von : 'Der grosse Gesundheitskonz' |